Die Historie

1919
In der Sozialdemokratischen Partei bildet sich dei erste Turnriege in Ebensee.
1920
Eigentliche Geburtsstunde der Arbeitersportbewegung. Männer, die mit Leib und Seele Turner waren, gründeten den Arbeiter-und Sportverein Ebensee (ATSV- Ebensee).

Der erste Turnrat in Ebensee: setzte sich aus Gendarm Raimund Prettner, Josef Pilz, Nikolaus Winkler, Anton Riezinger, Karl Derfler, Sepp Derfler, Leopold Deixler, Franz Mair, Edmund Trick und Franz Petz zusammen.

Wegen finanziellen Problemen wurde einige Wochen nach der Gründung ein Schauturnen im Volksheim veranstaltet. Als Folge darauf zählte der Verein darauf bald 100 aktive Turner und Turnerinnen, die in den Spaten Turner, Frauenturnen, Jugend- und Kinderturnen organisiert waren.

Funktionäre von 1920 – 1934 waren: Sepp Weber, Sepp Pilz, Sepp Pomeyer, Hans Loidl, Karl Grasböck, Hans und Sepp Kasberger, Karl Nagl, Robert Wiesauer, Sepp Loidl, Max Topf, Alois Schiffbänker, Viktor Sturm, Toni und Englbert Reisenberger, Sepp und Eduard Neuhuber, Hans Schoberleitner, Franz Schendl, Fritz Reichlhuber und Franz Hochhauser.

1921
Gründung der Sektion Faustball
1922
Gründung der Sektion Leichtathletik
Feierliche Fahnenenthüllung. Dieses Fest wurde mit sportlichen Wettkämpfen, bei denen 200 Mitglieder mitwirkten, umrahmt.
1923
Gründung der Sektionen Schwerathletik und Wintersport
1927
Hervorgerufen durch dir politische Lage, wurden die Wehrturner aufgestellt, deren Wehrsportwarte Gendarm Anton Nussbaumer und Franz Schmid waren.
1928
Gründung der Sektion Handball
1930
10-jähriges Gründungsfest
1932
wurde zum letzen Mal vor dem Regierungsantritt der Nationalsozialistischen
Partei eine sportliche Großveranstaltung in Gmunden besucht.
1934
Blutige Niederringung der Arbeiterschaft
Gendarm Anton Nußbaumer, der sich den Schergen der Heimwehr nicht stellen wollte, musste sein Leben lassen.

Ferner wurden die Gendarmen Franz Schmid, Franz Klettner und Hans Biber monatelang in den Kerkern von Linz und Wels festgehalten. Viele Wehrturner wurden von den Heimwehrhorden verhaftet und nach groben Misshandlungen wieder freigelassen.

Über behördlichen Erlass wurden alle Arbeiterturnvereine aufgelöst.

Beschlagname des gesamten Vermögens und der Geräte von Regierungskommissär Dr. Richard Stöger und dem Gemeindesekretär Kappelmaier.

Vorhandene 400,- Vereinsvermögen wurde in der Wohnung des Kassiers, Hrn. Deixler, beschlagnahmt.Die Vereisfahne, deren Patin die damalige Nationalratsgattin Fr. Theresia Laimer war, wurde von Heimwehrfaschisten gestohlen und ins Mühlviertel verschleppt.

1945
Sammlung der Alten; Es war eine Selbstverständlichkeit, dass sie alle wieder kamen, um im gleichen Geiste, mit dem selben Mut, anzupacken und wieder aufzubauen wie vor 1934.

Es halfen: Bürgermeister Josef Neuhauser, Leopold Deixler, Sepp Weber, Alois Schiffbänker, Sepp Pilz, Karl Stadler, Sepp Neuhuber, Sepp Derfler, Willi Kasberger und Ferdinand Hochhauser.

Sie sammelten die Jugend neuerlich unter den Fahnen der Arbeitersportler. Es wurde Vieles und Schönes geleistet und aufgebaut. Sie haben vor allem die Jugend begeistert und dieser in ihrer Notzeit einen sicheren gesunden Hort geschaffen.

26. Nov. 1945

Wiedergründung der ATSV Ebensee
Mitgliedsbeiträge 1945:
0,50.- Beitrittsgebühr
1,00.- monatlich Erwachsene
0,30.- Jungturner
0,10.- Kinder

Der durchschnittliche Stundenlohn betrug etwa 1 Schilling.
Gründung der Sektion Gewichtheben, in der auch Ringen und Boxen betrieben wurde.

24. Jän. 1946
Erste Jahreshauptversammlung nach dem Krieg, bei der Tg.
Leopold Deixler als Obmann den Vorsitz führte.
Leopold Deixler war Vereinsobmann bis 1947.
1948
Ladislaus Hartl wird Obmann
1949
Die Sektion Fussball wird gegründet.
Ein eigener Sportplatz und eine Leichtathlethikanlage werden mit eigenen Händen gebaut.
Zu dieser Zeit sind 97 Turner beim Verein.
1950
Feierliche Eröffnung der Sportanlagen.
Fussballmannschaft wird Herbstmeister u. Ernst Semmelhofer wird Landesmeister im Weitsprung.
1951
Nach dem Bau der neuen Hauptschule übersiedelten die Turner in eine moderne Turnstätte.
1953
Ladislaus Hartl legt das Obmannsamt zurück.
Alois Schiffbänker u. Hermann Pesendorfer übernehmen.
Die Sektion Tischtennis wird gegründet.
1954
Josef Rahberger wird Obmann, Franz Wiesauer ist geschäftsführender Obmann des ATSV Ebensee.
1955
Franz Wiesauer wird alleiniger Obmann.
1956
Die Sektion Judo wird gegründet.
1958
Die Sektion Eisstockschießen wird gegründet.
Der Sportplatz wird durch Hochwasser zerstört, aber durch die Hilfe vieler Idealisten ist dieser bald wieder bespielbar. Für die Reparatur der Laufbahn muss die Hilfe der Bezirksleitung in Anspruch genommen werden.
1959
40-jähriges Jubiläum – beim Bundessportfest in Linz wird dem
ATSV-Ebensee eine Jubiläums-Sturmfahne übergeben.
1960
eine Feier zum 40jährigen Bestand wird veranstaltet.
Die seit 1934 abgängige Vereinsfahne wird in Haslach wiedergefunden
und dem Verein übergeben.
1966
Die Sektion Schach wird von Gottlieb Heißl gegründet.
1969
50-jähriges Bestandsjubiläum
1. Bergturnfest am Offensee
1971
Die Marktgemeinde baut eine Tennisanlage.
Der ATSV pachtet 2 Felder und die Sektion Tennis wird gegründet.
1979
60-jähriges Bestandsjubiläum
Der Verein wird in ASKÖ (Arbeitergemeinschaft für Sport und Körperkultur) umbenannt.
Ein vereinseigener Bus wird gekauft.
1981
Die Sektion Zimmergewehr wird gegründet.
1983
Auflösung der ATSV Sportanlage
1985
Franz Wiesauer legt sein Amt nach 30 Jahren zurück und wird zum Ehrenobmann auf Lebenszeit ernannt.
Manfred Kendler wird neuer Obmann.
1988

1992
Karl Neuhuber wird zum Obmann des ASKÖ Ebensee gewählt.
Das Sportheim Langwies wird eröffnet


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