Sektion Fußball: ASKÖ Ebensee steigt auf

 

ASKÖ Ebensee vs. Union Regau 1:0 (0:0)

Zum 100. Geburtstag der ASKÖ Ebensee und dem 70. Geburtstag der ASKÖ Ebensee Sektion Fußball gelang den ASKÖlern der große Coup: Im Rückspiel der Relegation gegen die Union Regau fixierten die Ebenseer mit einem 1:0-Heimsieg  (Hinspiel 1:2-Niederlage) vor rund 600 Zuschauern den Aufstieg in die erste Klasse Süd. Die Partie war zunächst auf beiden Seiten von zu viel Vorsicht geprägt: Regau schwankte zwischen Offensivbestrebungen und Defensivarbeit hin und her, die ASKÖ Ebensee agierte in den ersten 45. Minuten zu zaghaft. So kam Regau auch zur einzigen Großchance vor dem Pausenpfiff, die Goalie und Kapitän Huemer allerdings bravourös entschärfte. Nach dem Seitenwechsel ein ganz anderes Bild: Die dem Vernehmen nach außergewöhnliche Pausenansprache der eingeschworenen ASKÖ-Truppe zeigte Wirkung, die Hausherren nahmen das Zepter in die Hand und fanden durch Leitner und Pavlovic gleich mehrere Großchancen vor. Am Ende war es mit Dominik Leitner – der Torgarant der vergangene Saison – der den Aufstieg und Sieg für die ASKÖ Ebensee in der 83. Minute nach einem schweren Patzer im Spielaufbau der Regauer fixierte. Loben kann man die gesamte Mannschaft von Robert Engl. Hervorheben kann man aber zudem die Entwicklung der jungen Talente wie Dominik Neuhuber, Nico Eisl oder Simon und Markus Hörmandinger, die einen Verein besonders Stolz macht.

Zurück zum Spiel: Die letzten Minuten spielten die ASKÖler gegen sichtlich angeschlagene Regauer gekonnt runter, ehe der Jubel – angesiedelt zwischen Freudentränen und Freudenschreien – keine Grenzen kannte. Zu Recht: Die ASKÖ Ebensee schlich über mehrere Jahre hinweg wie ein geprügelter Hund über die Spielfelder der 2. Klasse Süd. Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte hinweg war ein ausgedrucktes und mit Tixo fixiertes Sprichwort im Vereinsheim das Motto der ASKÖ Ebensee: „Wer am Boden liegt, kann entweder liegenbleiben oder aufstehen“ – die Verantwortlichen der ASKÖ Ebensee haben sich für Letzteres entschieden und wurden nun nach dem Meistertitel unter Trainer Pesendorfer in der Saison 1999/2000 mit dem nächsten Meilenstein in der Vereinsgeschichte belohnt. Und dabei kann es kein Zufall sein, dass der große Erfolg im Rudolf Engl-Stadion fixiert wurde. Benannt nach dem während der heurigen Saison verstorbenen legendären Platzwart Rudolf Engl, der mit dem Erfolgslauf unserer Jungs seine Freude gehabt und – vielleicht – sogar seinen Hut gezogen hätte. 

Die Feierlichkeiten bei der ASKÖ Ebensee gehen jedenfalls weiter: Am kommenden Donnerstag, den 20. Juni, feiert der Verein im Rudolf Engl-Stadion seine 100. Jahre-ASKÖ Feier mit allen Sektionen, am kommenden Samstag – dem 22. Juni – findet das ASKÖ Kleinfeldturnier statt inklusive Sommernacht mit musikalische Unterhaltung durch Acoustic Sessions mit Local-Hero Andi Unterberger und Co!

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